NEU: Wie erreiche ich Nachwuchskräfte über Social Media?

Nachwuchsförderung findet inzwischen auf vielen Kanälen statt - unter anderem auf Youtube und Instagram. Hier zeigen wir Ihnen mit konkreten Beispielen, wie Sie über Social Media Ihre neuen Azubis erreichen.

ZEDACH-Digital_Nachwuchsfoerderung

15.08.2019

Digitale Lösungen sind Werkzeuge, um Nachwuchskräfte mit den richtigen Inhalten auf sich aufmerksam zu machen. In diesem Artikel schauen wir uns an, mit welchen Werten Sie bei Jugendlichen während der Berufs- und Arbeitgeberwahl punkten können:

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Diese Werte (hier im Artikel auf DACH/LIVE nachzulesen) lassen sich durch einfache Botschaften auf Social Media präsentieren.

1. Identifikation & soziales Ansehen

Wenn Jugendliche sich mit ihrem Job identifizieren wollen, was könnte eine Botschaft sein? Stellen Sie sich vor, ein Schüler macht leidenschaftlich gerne Sport, ist auch im Alltag sehr aktiv und hat überhaupt keine Lust darauf, den ganzen Tag im Büro zu sitzen. Dann wäre eine geeignete Botschaft, dass ein Dachdecker körperlich arbeitet, fit und aktiv bleibt.

"Als Dachdecker bleibt man fit und trainiert."

"Körperliche Tätigkeit statt lahmer Bürojob!"

Die Jungs von DachPro greifen die Identifikation mit körperlicher Fitness durch eine gute Prise Humor auf (siehe Video). Ganz wichtig: Junge Leute wollen erfahren, was Spaß macht. Der Jugendbotschafter Leon von Dachdecker Dein Beruf bestätigt das: "Mich sprechen Szenen an, die aus dem Leben gegriffen sind - Ich find's cool, auch mal etwas Lustiges zu sehen oder, wenn mal etwas schiefgeht."

 

 

Schaut man sich die Reichweite von DachPro auf den verschiedenen Kanälen an, erkennt man, was auch als Dachdecker möglich ist - wenn man sich in die jungen Leute hineinversetzt:

 

 

Das Geheimnis von DachPro? Sie sind da, wo junge Leute sind und nutzen Ihre authentische, humorvolle Art, um Schüler für sich zu gewinnen.

Gleichzeitig genießt das Dachhandwerk eine lange Tradition und Dachdecker sind stolz auf ihren Beruf. Stellen Sie das heraus, es gibt den Jugendlichen das Zeichen, dass der Beruf des Dachdeckers soziales Ansehen genießt.

"Ein Beruf voller Stolz und Tradition."

2. Abwechslung & digitale Techniken

Der Beruf des Dachdeckers ist so abwechslungsreich. Doch wahrscheinlich ist das den meisten Schulabgängern nicht bewusst. Das muss sich ändern. Stellen Sie die verschiedenen Facetten des Dachdeckeralltags dar! Die Arbeit auf dem Dach und die Koordination der Baustelle. Aber auch die kleinen, spaßigen Momente dazwischen, die Ihren Betrieb zu einem Ort machen, wo man gerne 40 Stunden in der Woche verbringt. In dieser Zeit sollten sich die Mitarbeiter wohlfühlen und genau das sollten Sie an Jugendliche vermitteln, die vor der größten Veränderung in ihrem bisherigen Leben stehen.

"Kein Tag ist wie der Andere."

Gleichzeitig hat die Dachdeckerwelt leider oft den Ruf, eingestaubt oder konservativ zu sein. Zeigen Sie die Fortschrittlichkeit Ihres Betriebes und Ihre Motivation, neue Technologien in den Arbeitsalltag zu integrieren. Ob Drohnen, Baustellenapps, ein Website-Baukasten oder sonstige digitale Tools - die junge Generation ist mit derlei Dingen aufgewachsen und will bei Ihnen nicht wieder in die gefühlte Steinzeit zurückversetzt werden.

Hier zeigt der Instagrammer carpenter_flo eine Measures-App in Kombination mit dem Digitalen Laser-Entfernungsmesser. Schaut man sich Carpenter_flos Reichweite an, darf er sich durchaus Influencer nennen - oder wie wir gerne sagen: #Dachfluencer. 

Carpenter_flo_influencer

 

3. Verantwortung & Flexibilität

Gefühlt möchte heute jeder studieren. Warum? Man kann später ein Team führen, die Karriereleiter hochklettern und ein Unternehmen leiten. So jedenfalls die Wunschvorstellung. Die Realität sieht allerdings anders aus. Aufgrund der Masse an Studenten erfüllen sich viele dieser Erwartungen nicht.

Dabei wird oft vergessen, dass die Wahl eines Handwerks die erhoffte Freiheit und Verantwortung mit sich bringen kann. Machen Sie auf Social Media deutlich, dass man als Dachdecker hoch hinaus kann - nicht nur aufs Dach (ACHTUNG: schlechter Wortwitz ;). Als Meister übernimmt man Personalverantwortung und als Selbstständiger ist man sein eigener Chef. Im Dachdeckerberuf lernt man nie aus - sowohl durch neue Technologien als auch in neuen Rollen (Baustellenbeauftragter, Führungsposition) wird der Job nicht langweilig.

"Die Karriereleiter aufsteigen und Personalverantwortung übernehmen."

"Raum für individuelle Weiterbildung bekommen."

Geben Sie jungen Menschen ein Bild davon, was es heißt, Meister zu sein. Dazu können Sie beispielsweise den Meister von einem Azubi interviewen lassen (siehe Dachdecker Dein Beruf).

 

 

Vertiefung: Zeigen Sie Menschen

Die Grundidee von Social Media ist es, Menschen zu verbinden. Deshalb zeigen Sie die Menschen, die in Ihrem Betrieb tagtäglich ein- und ausgehen. Am Ende sucht jeder Mensch nach Verbindung - besonders auf der Arbeit! Motivieren Sie Schüler, sich bei Ihnen zu bewerben, indem Sie ihnen ein Gefühl dafür geben, mit wem sie später zusammenarbeiten könnten. 

Eine schöne Art, Menschen zu zeigen, ist eine schnelle Runde "Fragen und Antworten" (wie hier im Video mit Dirk Nowitzki auf 1Live).

 

 

Nutzen Sie beispielsweise diese Fragen für Ihr Interview: 

1. Wie motivierst du deine Kollegen zum nächsten Teamevent?

2. Was ist für den nächsten Betriebsausflug geplant?

3. Wer ist alles Teil des Teams und was sind die Eigenheiten der Teammitglieder?

4. Welche Aufgaben erledigst du am liebsten, welche am wenigsten gern?

5. Wann hast du das letzte Mal auf der Baustelle gelacht und wieso?

6. Gibt es Rituale im Betrieb, zum Beispiel an Feiertagen oder Geburtstagen?

7. Die größten Macken des Chefs und die schönsten Eigenheiten?

8. Wieso arbeitest du genau in diesem Betrieb, was hält dich hier?

 

Benötigen Sie Hilfe bei der Erstellung der Social Media Inhalte? Wir stellen Ihnen hier vier einfache Tools vor, die Ihnen bei der Erstellung von Videos, der Bearbeitung von Posts und bei der Planung der Inhalte helfen können.